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STAY HUNGRY. STAY FOOLISH.

Kreativ unterwegs bin ich schon ziemlich lange. Stillstehen gehört allerdings nicht unbedingt zu meinen Kernkompetenzen.

An der HBK Braunschweig habe ich Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration studiert. Schon damals ging es für mich vor allem um zwei Dinge: die starke Idee und ein starkes Motiv. Handgemacht, plakativ, mit Charakter – und lieber mit einem eigenen Twist als einfach nur schön anzusehen.

Danach ging's erstmal in die Werbung, wo ich viele Jahre als Art & Creative Director Ideen entwickelt, Kampagnen gestaltet und vermutlich mehr Präsentationen gebaut habe, als ein Mensch in seinem Leben eigentlich braucht. Geblieben ist aus dieser Zeit vor allem ein ziemlich gut gefüllter kreativer Werkzeugkasten.

Seit 2017 arbeite ich als freiberuflicher Illustrator und Designer – mit deutlich mehr Freiheit, diesen Werkzeugkasten für meine eigenen Ideen zu plündern.

BERLIN. PEOPLE. EVERYDAY LIFE.

Berlin ist seit über 20 Jahren mein kreatives Spielfeld und längst mein persönlicher ART KIEZ. Street Art, Typografie, urbane Strukturen und Popkultur liefern reichlich Futter – mindestens genauso spannend finde ich aber die Menschen, Macken und kleinen Situationen, die einem jeden Tag über den Weg laufen.

Diese Momente, bei denen man denkt: Kenn ich. Bin ich. Leider.

In meinen Illustrationen bekommen sie nur gerne eine etwas andere Besetzung. Dann werden daraus tierische Typen, schräge Vögel oder ziemlich eigenwillige Monster. Ich beobachte, sammle, verdrehe und übertreibe, packe vielleicht noch ein Wortspiel oder etwas Typografie dazu und spinne einen absurden Gedanken einfach ein Stück weiter.

Der Alltag liefert den Stoff. In meinem Kopf wird daraus eine andere Geschichte.

KEEP PLAYING.

„STAY HUNGRY. STAY FOOLISH.“ ist für mich weniger Kalenderspruch als eine ziemlich brauchbare Arbeitsanweisung: neugierig bleiben, ausprobieren, Stile mixen und Dinge zusammenwerfen, bei denen vorher vielleicht nicht ganz klar ist, ob sie miteinander funktionieren.

Eine feste stilistische Schublade brauche ich dafür nicht. Eine eigene Handschrift schon.

Mal cute, mal grafisch, mal rough oder detailverliebt. Character, Typografie, Pixel, Collage – was zur Idee passt, darf mitspielen. Und wenn zwei Dinge eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen, wird es meistens erst interessant.

Humor gehört für mich fast immer dazu. Der Alltag nimmt sich schließlich schon ernst genug.

IDEENFREIHEIT

Erst die Idee, dann alles andere. Medium und Stil dürfen sich danach überlegen, was sie werden wollen. Hauptsache es gibt ein cooles Gesamtes und verbreitet Good Vibes.

HEART & SOUL

Keine Massenware. Kein kreativer Einheitsbrei. Was ich mache, darf sich verändern, überraschen und auch mal komplett anders aussehen. Hauptsache, dass die Idee stimm und sich mein Herzblut & meine Detailliebe im Design auf euch überträgt.

Immer wieder neu. Immer wieder anders.
Aber immer 100 % THORSTEN BERGER.

INNERER MONK

Fertig ist nicht automatisch fertig. Mein innerer Monk ist erst zufrieden, wenn Idee, Farbe, Typo und Gesamteindruck wirklich zusammenspielen. Das kann manchmal eine Extrarunde bedeuten. Oder auch zwei oder drei...

DIGITAl HANDMADE

THAT'S MY WORKFLOW.

Am Anfang ziemlich oldschool. Am Ende digital.

Bevor Photoshop überhaupt mitspielen darf, gibt's bei mir erstmal Papier, Bleistift oder Fineliner. Ich scribble drauflos, verwerfe, denke weiter und fange notfalls nochmal von vorne an. Genau in diesem etwas chaotischen Hin und Her entstehen meistens die Ideen, auf die ich vor einem leeren Bildschirm vermutlich nie gekommen wäre.

Gerade bei Charakteren suche ich so nach Haltung, Mimik und diesen kleinen Eigenheiten, die aus ein paar Linien irgendwann einen echten Typen machen. Wenn der sitzt, darf er auf den Mac.

Dort wird weitergedreht und ausprobiert. Zeichnung, Farbe, Typografie, Texturen, analoge Elemente und digitale Techniken dürfen sich so lange miteinander austoben, bis sich das Ganze irgendwann nach mir anfühlt.

Ich bin dabei bekennender Photoshop-Junkie – und leider auch ziemlich gut darin, aus einem harmlosen „Ich probiere nur noch schnell eine Variante“ mehrere Stunden zu machen.

Womit wir beim technisch vermutlich wichtigsten Teil meines Workflows wären:

KAFFEE. KUCHEN. SCHOKOLADE.

Brainstorming braucht schließlich Nervennahrung.

MY MISSION

GOOD VIBES. WITH AN EDGE.

Der Alltag hat schon genug Grau. Ich kümmere mich lieber um den Rest.

Dabei muss ich mich gar nicht entscheiden, ob meine Arbeit nun cute, grafisch, laut oder rough sein soll. Manchmal braucht eine Idee einen schrägen Charakter, manchmal eine reduzierte Grafik und manchmal muss es eben typografisch ordentlich knallen.

Was mich viel mehr interessiert, ist das, was am Ende hängenbleibt: ein Grinsen, ein „Kenn ich!“, ein bisschen Kopfkino oder einfach dieser kurze Moment, in dem ein ziemlich gewöhnlicher Dienstag plötzlich nicht mehr ganz so gewöhnlich aussieht. Genau diese GOOD VIBES möchte ich mit meinen Arbeiten in den Alltag bringen.

Nur eben nicht weichgespült. Bei mir dürfen GOOD VIBES Ecken haben, frech sein, schräg, cute oder ziemlich rough. Ein bisschen bekloppt schadet meistens auch nicht.

Aber immer mit Herz & Schnauze.

Am schönsten wird es sowieso dann, wenn eine Idee meinen Bildschirm verlässt und sich ins echte Leben einmischt – auf Stoff, zwischen zwei Buchdeckeln, an der Wand, auf einem Shirt oder irgendwo, wo man gerade nicht mit ihr gerechnet hat.

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